Restaurant Alexander – im Herzen von Basel, direkt am Messeplatz.

Ihre Gastgeber

Oleh Krasnov & Julia Krasnova

Julia

Oleh

🇩🇪 ABOUT — Oleh Krasnov (DE)

Oleh Krasnov ist der erste Brand-Chefkoch der Ukraine und der GUS-Staaten.
Der Beruf des Brand-Chefkochs wurde im Unternehmen „Novy Proekt“ in Kiew entwickelt und 2004 erstmals öffentlich auf der Messe „MARGO“ präsentiert.
Dieses neue Berufsformat vereinte in einer Person den Küchenchef, den Ingenieur-Technologen, den Moderator sowie Marketing- und Vertriebsfachmann.
Der Ansatz von Oleh Krasnov wurde zum Modell für das moderne Verständnis der Rolle des Brand-Chefs und prägte maßgeblich die Entwicklung der Gastronomiebranche in der Region.


🇬🇧 ABOUT — Oleh Krasnov (EN)

Oleh Krasnov is the first Brand Chef of Ukraine and the CIS countries.
The Brand Chef profession was created within the company “Novy Proekt” in Kyiv and was publicly presented for the first time in 2004 at the “MARGO” exhibition.
This new professional format unified the roles of head chef, engineering technologist, moderator, and marketing and sales specialist into one.
Oleh Krasnov’s approach became the foundation of the modern understanding of the Brand Chef profession and significantly influenced the development of the restaurant industry in the region.


🇺🇦 ABOUT — Олег Краснов (UA)

Олег Краснов — перший бренд-шефкухар України та країн СНД.
Професію бренд-шефкухаря було створено в компанії «Новий Проєкт» у Києві та вперше публічно презентовано у 2004 році на виставці «МАРГО».
Цей новий професійний формат поєднав у собі ролі шеф-кухаря, інженера-технолога, модератора та фахівця з маркетингу й продажів.
Підхід Олега Краснова став моделлю сучасного розуміння професії бренд-шефа та суттєво вплинув на розвиток ресторанної індустрії регіону.

Über das Restaurant Alexander

Luca Thoma Publiziert: 26.05.2026, 09:20

Restaurant AlexanderDas Beste aus Osteuropa und dem Kaukasus – in heimeliger Chaletatmosphäre

Speisen aus diversen Ländern und ein Menü wie ein Telefonbuch: Die gemütliche Kleinbasler Beiz ist die Antithese zum Trend – und macht gerade deswegen grossen Spass.

Der Tenor unter Gastroexpertinnen und Szenekennern ist unisono: Wer mit einem Restaurant im Jahr 2026 Erfolg haben will, braucht ein gradliniges Konzept und ein schlankes Menü. Weniger ist mehr. Umfangreiche Speisekarten mit Gerichten aus aller Welt? Ein Relikt längst vergangener Zeiten, als in der Gaststube die Farben Beige und Senfgelb dominierten, neben dem Eingang ein Telefon mit Wählscheibe hing und auf jedem Tisch ein Nussgipfel unter der Abdeckhaube aus Hartplastik sehnsüchtig auf hungrige Gäste wartete.

Der ukrainische Küchenchef und Gastgeber Oleh Krasnov stellt im Restaurant Alexander im Messequartier die Antithese zum Trend auf: Der gemütliche Innenraum punktet mit der Chaletromantik einer Skibeiz in Grindelwald – und je nach Saison sind die Wände mit Weihnachtsschmuck oder überdimensionierten Räppli behängt. Die Speisekarte gleicht einem Telefonbuch: Neben gutbürgerlicher Schweizer Küche bereitet Krasnov Pizza, Grillplatten, aber auch Spezialitäten aus der Ukraine und Georgien zu. Im Restaurant Alexander herrscht der Überfluss – in allen Bereichen. Und obwohl das Konzept nicht mehr zeitgemäss zu sein scheint, ist die Beiz bei unserem Besuch an einem hundskommunen Mittwochabend rappelvoll.

Der «Sowjet-Italiener» im Messequartier

Obwohl sie alle Hände voll zu tun haben, sind die Kellnerinnen und Kellner schnell und aufmerksam: Der Rufknopf am Tisch bleibt unangetastet. Wir entscheiden uns dafür, uns auf die Speisen aus Osteuropa zu konzentrieren, und sind besonders gespannt auf die georgischen Spezialitäten. Schliesslich zählt die Küche der sonnenverwöhnten Kaukasusrepublik zu den besten der ehemaligen Sowjetunion. Von Lemberg über Samarkand bis nach Wladiwostok gilt: Wer etwas zu feiern hat, gönnt sich und seinen Liebsten ein georgisches Bankett. Das üppige Essen löst – neben dem unvermeidbaren Völlegefühl – Tagträume von Ferien, Meer und sonnigen Bergen aus. Kurz: Der Georgier hat in Osteuropa in etwa dieselbe Stellung wie der Italiener in unseren Breitengraden.

Zum Auftakt bestellen wir zwei frisch gezapfte Feldschlösschen (9.50 für 0,5 Liter) und einen grossen Griechischen Salat (19.50) mit Gurken, Tomaten, Oliven und Feta, der mit Pesto serviert wird. Die Vorspeise schmeckt gut, auch wenn es etwas mehr Sauce sein dürfte. Als Nächstes werden uns Deruny, ukrainische Kartoffelpuffer, aufgetischt. Das Alexander bietet sie mit verschiedenen Beilagen an, wir entscheiden uns für die Version mit Steinpilzsauce (22.50), die uns hervorragend schmeckt. Die Deruny sind aussen krachend knusprig, haben innen eine wunderbar samtige Textur und zergehen förmlich auf der Zunge.

Oleh Krasnovs Liebe für georgische Spezialitäten

Danach kommen die georgischen Spezialitäten: Oleh Krasnov kommt extra aus der Küche in den Gastraum, um uns die Chinkali (24 Franken), grosse mit Lamm- und Rindfleisch und ein bisschen Bouillon gefüllte Teigtaschen, an den Tisch zu bringen. Mit spürbarer Freude erklärt der Küchenchef, wie man die Chinkali fachgerecht von Hand isst. Man spürt: Krasnov, der 2014 in die Schweiz kam und das Alexander gemeinsam mit seiner Frau Julia führt, liebt die georgische und ukrainische Esskultur. Die Chinkali werden mit einer Knoblauch- und der typisch scharfen Adschika-Sauce serviert und sind ein Gedicht: würzig, saftig, seidenweich.

Parallel dazu teilen wir uns eine Haciapuri (24 Franken) – ein georgisches Fladenbrot, das mit Käse und Ei gefüllt wird: geschmeidig, knusprig, gehaltvoll, genau das Richtige für den grossen Hunger. Dazu trinken wir ein Glas Saperavi (10 Franken für 1 dl).

Der vollmundige Rotwein, der für seine besonders dunkle Farbe bekannt ist und als Klassiker der jahrtausendealten georgischen Weinkultur gilt, mundet. Nach dem letzten Stück Haciapuri sind wir pappsatt, aber zufrieden. Fazit: Das Essen im Restaurant Alexander ist bodenständig und gut zubereitet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und die Stimmung ist gemütlich. Es dürfte eine Ausnahme sein, die die Regel bestätigt, doch für einmal gilt: Mehr ist mehr.

 

 

In den ausgewählten Gerichten aus der Ukraine spiegeln sich die reiche Geschichte, Kultur und die warmherzige Gastfreundschaft des Landes. Geprägt von der Mischung verschiedener Einflüsse, von den Karpaten bis zum Schwarzen Meer, bieten die Menüs eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen, die Sie im Restaurant Alexander erleben können.

Kosten Sie die traditionellen Deruny, auch als ukrainische Kartoffelpfannkuchen bekannt. Die Variationen reichen von Deruny Natur mit klassischer Knoblauchsauce oder erfrischendem Sauerrahm bis hin zur luxuriösen Trüffel-Rahmkäsesauce oder zu einer herzhaften Variante mit Speck und Feta.

Das Kiewer Kotelett mit Kartoffeln und Buttergemüse sollten Sie sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

Auf Sie wartet ein wahrhaft königlicher Genuss!

Oder wie wäre es mit einem Borschtsch? Der würzig-deftige Gemüse und Fleisch-Eintopf, serviert mit Pampuschki (ukrainische Knoblauchbrötchen), Speck und Peperoncino, erzählt Geschichten von kalten Wintern und warmen Zusammenkünften.

Als Dessert bieten sich Napoleon Torte, Marlenka Honig Torte oder Maultaschen mit Kirschen so wie mit Quark und Rosienen oder traditionelle Syrnyky an. Diese hausgemachten Quark-Küchlein, begleitet von Sauerrahm und Beerensauce, sind der perfekte Abschluss für ein authentisches ukrainisches Essen.

 

Im Restaurant Alexander verschmelzen kulinarische Traditionen zu einem

einzigartigen Geschmackserlebnis.

Während die schweizerischen Gerichte mit ihrer bodenständigen und herzhaften Note überzeugen, entführen die italienischen Spezialitäten Sie in die sonnendurchtränkten Regionen Südeuropas.

 

Von klassischen Schweizer Delikatessen wie Rösti, in diversen

Variationen, und dem saftigen Kalbsrahmschnitzel bis hin zu .neapolitanischen Pizzen und dem köstlichen Pizza-Roll, der die italienische Pizza-Tradition neu interpretiert, bietet das Restaurant eine beeindruckende Bandbreite an Gerichten.

Jedes Gericht im Alexander ist eine Hommage an seine Ursprünge und wird mit grösster Sorgfalt und Liebe zum Detail zubereitet, sodass Gäste das Beste aus drei Welten geniessen können